Die See-Nomadin

„Ich war mal auf der thailändischen Insel Ko Ri beim Freitauchen in der Andamanensee. Ich fühlte mich hundeelend, ein Feuerfisch hatte mich gestochen, ich war dehydrierst und hatte unsägliche Schmerzen.

Ich verlor jegliches Gefühl für Raum & Zeit. Ich war vollständig desorientiert..

.. aber ich wusste ich würde sterben, also bereitete ich mich darauf vor und in diesem Augenblick, kurz vor dem Tod..

.. da sah ich nach oben und direkt über mir im grellen Licht stand diese landlose Moken See-Nomadin, sie stand einfach da und lächelte..

.. sie und ihr Stamm päppelten mich wieder auf, ich war so gut wie neu!

Als ich die Insel verließ, da küsste sie mich, es war als würde ein Sonnenstrahl meine Wange streicheln..

.. Es war..

.. Es war es wert fast gestorben zu sein..

..und so fühle ich mich jetzt.“


  • Raymond ‚Red‘ Reddington – James Spader
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Es war Heiligabend

„Mir ist der Sprit ausgegangen. Ich hab mich soo auf zu Hause gefreut, dass ich nicht mal nachgesehen hab…

Es war Heiligabend.. ich bin dann rechts rangefahren. Es sah aus, als hätte es Tagelang geschneit. Kein Verkehr, keine Autos die mich hätten mitnehmen können..

..einfach nur ich und ein Wagen voller Geschenke..

Das liegt mehr wie 20 Jahre zurück

Ich muss gute sechs Kilometer gelaufen sein. Es war so still. Alles nur kalt und weiß.

Ich musste die ganze Zeit immer nur an sie denken und an unser Haus.

Das warme Licht in den Fenstern, der Rauch aus dem Kamin, das Spielen meiner Tochter am Klavier, dem Geruch unseres Baumes und des Feuers, der Austernsuppe auf dem Herd..

Es machte mich wahnsinnig, dass ich ihnen Weihnachten vermasseln würde. Ich kam zu spät, hatte die Geschenke im Wagen gelassen. Doch je näher ich kam, desto näher erkannte ich, wie witzig die ganze Geschichte war – wie sehr sie ihnen gefallen würde:

‚Daddy war der Sprit ausgegangen!‘

Welche Freude sie daran hätten in Zukunft diese Geschichte auf meine Kosten an Weihnachten zu erzählen

Und dann, endlich, kam ich dort an.

Ich ging durch die Tür und da war

nur

Blut,
alles was ich sah war Blut. Es war einfach nur Blut

Ich kann heute noch immer ihren süßen Duft riechen.

Ihre kleinen Finger an meiner Wange spüren

Ihr flüstern im Ohr hören..“


  • Raymond ‚Red‘ Reddington – James Spader
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Schwulen-Sketsch

Wie Red Liz befreit..

Red: „Da bist Du ja, was zum Teufel denkst Du Dir dabei? Lässt mich einfach stehen mit diesem widerlichen Algerier. Seit gut 20 Minuten gräbt er mich an!“

Bewaffneter Dienstbote: „Sir, Sie haben hier keinen Zugang!“

Red: „Ach, wie Du siehst hab ich das offenbar doch, Schwester. Weißt Du was? Frag doch einfach Rasil. Wir zwei wären überhaupt nicht hier ohne diesen Störenfried. Immer ein Aufsehen mit ihm.

Kulturattché? – ‚Kultur für den ARSCH!

Was ich für DIE alles tue:

Durch die Weltgeschichte schwänzeln..
für ihre kleinen Rendezvous mit ‚Du weißt schon wem?!!‘, Hmmm?

Ich schleppe ihre Pelze & Bikinis, als wär ich nicht lieber im Dutchess County bei meinen Shetlands.

„Hey, glaub bloß nicht, dass ich Dir gehöre. Alles was Du hast wurde von Deinem Freund gekauft und bezahlt.“

„Hast Du eine Ahnung auf wessen Horn die Schlampe bläst? Sagen wir einfach es beginnt mit Bashar und endet auf Assad. Der vergaß Dich schneller als´n Sunniten und jetzt hebst Du sie aus dem elektrischen Stuhl und rein in die Limousine…“


  • Raymond ‚Red‘ Reddington – James Spader
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In einem Segelboot umgeben vom Meer

In einem Segelboot umgeben vom Meer, kein Land in Sicht, ohne jegliche Möglichkeit, über Tage hinweg, Land zu sehen. Ganz allein am Steuer Ihres Schicksals.. Einmal noch, will ich das erleben.

Ich will auf der Piazza del Campo stehen, in Siena..

Die Wogen verspür´n, wenn zehn Rennpferde vorbei galoppieren..

Ich will noch mal essen, in Paris, im L´Ambroisie am Place des Vosges..

Ich will noch eine Flasche Wein und dann noch eine..

Ich will die Wärme einer Frau zwischen kühlen Laken spür´n..

Noch eine Nacht Jazz im Vanguard..

Ich will auf Gipfeln stehen..

Kubanische Zigarren rauchen und die Sonne auf meinem Gesicht spür´n solange ich nur kann!

Auf der Mauer entlang laufen..

Den Turm erklimmen..

Den Fluss hinunter fahren..

Die Fresken anstarren..

Ich will im Grünen sitzen und noch einmal ein gutes Buch lesen..

Vor allem aber will ich schlafen.. ich möchte schlafen, wie ich schlief, als ich ein Junge war..

..Nur, einmal noch.


  • Raymond ‚Red‘ Reddington – James Spader
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Die Geschichte vom Farmer

Ein Farmer kommt eines Tages nach Hause und stellt fest, dass alles was seinem Leben einen Wert verliehen hat, verschwunden ist.

Seine Felder sind verbrannt, die Tiere abgeschlachtet – überall liegen Kadaver und zerbrochene Überreste seines Lebens. Alles was er je geliebt hatte wurde ihm genommen, seine Kinder, schier unvorstellbar die Abgründe der Verzweiflung, die Stunden des Hiob artigen Wegeschreis, die Schmerzen des Daseins..

In diesen dunklen Stunden schwört er sich etwas. Ein Lebenswerk bricht hervor aus dieser, vernarbten Seele.

Jahre vergehen.. sein Leidensweg wird – kompliziert.

Eines Tages hält er inne, der Farmer, der.. längst kein Farmer mehr ist..

..sieht die Spur der Verwüstung, die er hinterlassen hat.

Jetzt ist er es der Brandschatzt. Er ist es jetzt der abschlachtet – und in seinem Herzen weiß er, er muss ‚bezahlen‘!“


  • Raymond ‚Red‘ Reddington – James Spader
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